Stahlbetonbecken für die höchsten Ansprüche

Die Konstruktion, die die höchste Herausforderung an ein Schwimmbecken darstellt, ist die des Stahlbetonbeckens. Hier wird der Boden des Swimmingpools mit Glasmosaik oder Naturstein ausgelegt, das nicht wasserdicht ist. Wenn das Schwimmbecken mit einer Überlaufrinne versehen ist, wird es besonders kompliziert.

Unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten

Doch trotz der Schwierigkeiten, die dieser Swimmingpool mit sich bringt, bietet diese Bauweise dem Bauherrn die besten optischen Gestaltungsmöglichkeiten. Denn die Stahlbetonbeckenkonstruktion ist die variabelste und vielseitigste unter den Beckenarten. Hier kann sich sowohl der Bauherr als auch der Architekt so richtig austoben. Allerdings sollte man aufpassen, denn nicht alles, was optisch ansprechend ist, ist auch praktisch und funktionell. Die Optik garantiert nicht immer auch einen kostengünstigen Bereich. Bei der Planung sollten verschiedene Kostenpunkte berücksichtigt werden, die man sonst später eventuell bereuen muss.

Die Anforderungen an eine Stahlbetonbeckenkonstruktion sind relativ hoch und folge dessen sind die zu dem Thema vorliegenden DIN-Normen besonders beachtenswert.

Die Qualität des Stahlbetons immens wichtig

Beim Bau eines Swimmingpools Stahlbetonbeckenkonstruktion steht an erster Stelle die Wahl der Betonbeschaffenheit. Hier ist die qualitativ sehr wichtig. Das Material sollte einen sehr hohen Widerstand gegen Wassereindingen vorweisen. Darüber hinaus muss es sehr resistent gegen Wasserpflegemittel wie Chlor etc. sein. Außerdem muss der Beton eine frostbeständige und rissichere Eigenschaft mitbringen. Die Frostsicherheit ist besonders bei Freibädern wichtig.

Die anspruchsvolle Arbeit ergibt sich beim Bau eines Überlaufrinnenbeckens. Denn das erfordert eine technische Meisterleistung. Der erlaubte Höhenunterschied liegt bei plus/minus 2mm. Ein ungleichmäßiger Überlauf kann zu Problemen führen.

Der Einsatz einer Kapillarsperre aus Epoxidharz kann notwendig werden.

Vorbereitung des Untergrundes

Aufgrund des Schallschutzes ist die Beckenkonstruktion eines Hallenbades immer vom Gebäude zu separieren. Ebenso ist der Spannungsübergang zwischen dem Pool und Haus nicht unerheblich.

Um eine besonders hohe Langlebigkeit beim Untergrund zu erreichen, sollte auf eine permanente Verklebung des Belags geachtet werden.

Die Vorbereitung der Konstruktion ist äußerst wichtig. Jede noch so kleine Unebenheit sollte vorher entfernt oder verspachtelt werden. Eventuell kann ein Ausgleichsputz sehr hilfreich sein. Das kann relativ viel Zeit in Anspruch nehmen. In manchen Fällen sollte mit mehreren Monaten gerechnet werden.

Lieber langsam und präzise bauen

Grundsätzlich kann der Bau zwischen 9 Monaten und einem Jahr in Anspruch nehmen. Bei schnellerem Vorgehen droht die Gefahr einer nachfolgenden Undichtigkeit, die wiederum repariert werden muss. Diese Sanierung kann dann sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden sein.

Der Belag wird nach sorgfältiger Vorbereitung im Buttering-Floating-Verfahren mithilfe eines hydraulisch abbindenden Klebers verlegt.

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