Privater Swimming Pool im Garten

Bei einem privaten Swimming Pool handelt es sich um ein Freibad oder auch Hallenbad, das ausschließlich privat genutzt wird, also vom Besitzer selbst oder seinen Familienangehörigen.

Wer ein Swimming Pool bauen möchte, muss lange nach einheitlichen oder offiziellen Vorgaben suchen. Diesbezüglich sind einfach keine vorhanden. Einzig die Richtlinien des BSW (Bundesverband Schwimmbad und Wellness) können zurate gezogen werden. Die einschlägigen DIN-Normen bieten als Einzige eine Basis für den Bau eines Schwimmbades.

Sowohl bei der Planung als auch beim Bau sollte ein bestimmter technischer Standard vorhanden sein. Keine Baugenehmigung brauchen Schwimmbäder, die sich innerhalb des Grundstücks befinden und ein Wasservolumen unterhalb 100 Kubikmeter haben. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass der übliche Abstand von 3 Metern zum Nachbargrundstück eingehalten wird. Das gilt für die meisten Bundesländer.

Das Wasser im Swimming Pool sollte hygienisch einwandfrei sein und von der Optik einladend. Belastende Stoffe sollten sich nicht auf Dauer ablagern können.

Der richtige Standort für den Swimming Pool

Die örtlichen Gegebenheiten stellen die Grundlagen für die Ausstattung des Swimming Pools im Garten. Außerdem sollte das Bad auch zur Bauweise des Hauses passen und architektonisch angeglichen sein.

Der Standort selbst nimmt großen Einfluss auf die Baukosten als auch auf die Betriebskosten des Schwimmbades. Die Höhe der Beheizungs-, Beckenreinigungs- oder Wasseraufbereitungskosten hängt stark von der Platzierung des Beckens ab.

Swimming Pool in Hausnähe

Die Nähe zum Haus oder zur Terrasse ist besonders wichtig. Ein großer Vorteil ist der Windschutz, den das Haus in der Regel bietet. Die Wege der Versorgungs- beziehungsweise Entsorgungsleitungen sind kürzer und somit kostengünstiger. Außerdem weiß der Badende die kurzen Strecken zu einer Umkleidemöglichkeit zu schätzen.

Ein wichtiger Punkt für die Hausnähe ist die Installation einer Solaranlage zur Beheizung des Swimming Pools. Das Hausdach bietet eine ideale Fläche für diese Art der Wassererwärmung. Im Keller kann gegebenenfalls eine Wasseraufbereitung untergebracht werden.

Auch die Ausrichtung des Schwimmbades kann von Bedeutung sein. Die Windrichtung, die am stärksten vorherrscht, sollte für die Ausrichtung des Beckens genommen werden. Auf diese Weise wird auch die Reinigung der Oberfläche unterstützt.

Wenn der Wind zu stark sein sollte, dann kann ein Wind- oder Sichtschutz installiert werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Beckenwasser nachts zu stark auskühlt. Außerdem wird durch den Wind viel Schmutz hereingetragen. Für die Abschirmung eignen sich am besten Hölzer, die wetterbeständig sind oder rostfreie Metallkonstruktionen.

Bei der Bepflanzung rund um das Schwimmbecken sollte man auf laubtragendes Gehölz verzichten. Die Süd- und Westseite sollte ausgespart bleiben, damit genügend Sonneneinstrahlung vorhanden ist.

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