Die Größe des Schwimmbeckens

Die Investitions- sowie die Betriebskosten hängen stark von der Beckengröße und der Beckenform des Schwimmbades ab. Deshalb sollte der Bauherr schon bei der Planung das Budget und die Wünsche miteinander in Einklang bringen. Die Kosten sollten überschlagen werden, damit es später kein böses Erwachen gibt.

Auf keinen Fall sollten die anfallenden Unterhaltskosten vergessen werden. Es gibt Investitionskosten, die zu Beginn hoch erscheinen, beispielsweise eine Schwimmbadabdeckung, doch nach einigen Jahren haben sich diese Betriebskosten amortisiert.

Schwimmbadabdeckung lohnt sich immer

Eine Schwimmbadabdeckung ist in jedem Fall eine gute Entscheidung, denn sie hilft, Energie und somit Kosten zu sparen. Außerdem schont sie die Umwelt und schützt das Wasser vor Verunreinigungen von außen. Zudem gibt es Ausführungen, die vor Unfällen schützen.

Die Mehrkosten für eine Mehrschichtfilteranlage oder Wärmepumpe sind ähnlich gelagert. Nach einiger Zeit sind die anfänglichen Kosten wieder drin. Genauso verhält es sich mit einer Solaranlage im Vergleich zu einem Wärmetauscher.

Werte für Beckenbreite und Beckentiefe als Anahaltspunkt

Ein Erwachsener benötigt für den ersten Schwimmstoß den meisten Platz, das sind ungefähr 3,5 Meter. Für alle weiteren Schwimmstöße werden 1 bis 3 m veranschlagt. Demzufolge bietet eine Beckenlänge von 8 m Raum für ca. 4 -5 Schwimmstöße.

Für die optimale Wassertiefe liegt die Marke bei 1,35 m. Bei dieser Tiefe hat sich erfahrungsgemäß der beste Kosten und Nutzenfaktor erwiesen. Desto größer die Wassertiefe, desto höher die Bau- beziehungsweise die Unterhaltskosten, ohne dass einen Mehrwert an Nutzen.

Eine geringere Tiefe ist nicht zum Schwimmen geeignet, sondern lediglich zum Planschen oder für Unterwassergymnastik.

In öffentlichen Bädern befindet sich die Barriere zwischen Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken genau bei 1,35 m. Selbstverständlich werden die Becken kontinuierlich von einem Bademeister beaufsichtigt.

Beckenform – eine architektonische Entscheidung

Der Bauherr entscheidet die Architektur des Beckens nach eigenem Geschmack. Dabei ist die Rechteckform die häufigste Form. Hier liegt der Nutzwert einfach am höchsten. Außerdem fallen geringere Investitions- beziehungsweise Betriebskosten an.

Beckeneinstieg

Eine Einstiegsleiter ist die kostengünstigste Möglichkeit des Beckenzugangs. Sie ist deutlich günstiger als eine gemauerte Treppenanlage. Hinsichtlich der Investition auf Jahrzehnte könnte über einen bequemen Einstieg nachgedacht werden. Eine Treppenanlage ist immer angenehmer im Vergleich zu einer Leiter und im Blick auf die Zukunft eine lohnenswerte Investition.

Ein weiteres Kriterium für die Größe des Schwimmbeckens ist die Personenzahl, die zur gleichen Zeit schwimmen möchte. Die Beckenbreite für zwei Personen sollte bei 4 m liegen. Die Länge beginnt ab 6 m. Auch sollte man berücksichtigen, dass Freunde oder Gäste dadurch angelockt werden, dadurch kann die Nutzungsintensität kurzfristig ansteigen.

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